Angst und Panik

„Mut ist der Widerstand gegen Angst und das Meistern der Angst – nicht die Abwesenheit von Angst.“   (Mark Twain)


Warum haben wir Angst?


Angst ist ein Gefühl, das jeder von uns schon einmal erlebt hat. Angst an sich ist eine normale Reaktion: Sie warnt und schützt uns vor möglichen Gefahren.

Oft bemerken wir körperliche Veränderungen bei Angst – unser Herz fängt an, schneller zu schlagen, wir fangen an zu schwitzen oder wollen am liebsten wegrennen.


Angst ist lebensnotwendig – kann jedoch auch zum Problem werden. 

Wenn Sie...

  • die Angst übermäßig oft und stark erleben
  • keine reale Bedrohung wahrnehmen
  • bestimmte Situationen, Orte oder Personen vermeiden
  • im Alltag stark beeinträchtigt sind


... ist es an der Zeit, sich Unterstützung zu holen.



Wenn die Angst zum Problem wird...


Wenn Angst unsere Gedanken, unser Verhalten und den Alltag dominiert, kann das normale Gefühl zur Angststörung werden.
Viele Menschen spüren dann gesteigerte Angst und Angstgefühle, die ohne erkennbaren Grund auftreten. 

Es kommt zu einer gesteigerten Anspannung bis hin zu belastenden Panikattacken und sich aufdrängenden Gedanken. Die Angst beeinflusst und belastet die Betroffenen.  


Woran können Sie erkennen, dass die Angst zur Angststörung wird? 


Sie haben übermäßige Angst vor...

  • sozialen Situationen?
  • dem Allein sein?
  • schwerer Krankheit oder Tod (bei sich oder ihren Liebsten)?
  • bestimmten Situationen, z.B. vor Prüfungen oder Menschenansammlungen?
  • bestimmten Objekten oder Tieren?


Sie...

  • ertragen die Situation nur unter starkem Stress 
  • vermeiden bestimmte Situationen oder Orte
  • haben fast pausenlos Angstgedanken oder Sorgen
  • haben Panikattacken oder „Angst vor der Angst"?



Meistens zeigen sich folgende körperliche Symptome:

  • Herzrasen
  • Atemprobleme
  • Schwitzen
  • Erröten 
  • Bewegungsstarre
  • Panikattacken



Wie kann psychologische Therapie Sie unterstützen?


Als Psychologin biete ich Ihnen einen sicheren Raum, in dem Sie in vertrauensvoller und Atmosphäre über Ihre Angst reden können.


Ich unterstütze Sie dabei, wieder Kontrolle über Ihre Ängste und Sorgen zu bekommen. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, wie Sie mit der Angst umgehen lernen und finden einen Weg aus der Angstspirale.


Mit den eigenen Ängsten Frieden schließen:


Oft treten meine KlientInnen mit dem Wunsch an mich heran, ihre Ängste möglichst schnell „loswerden“ oder gar keine Angst mehr empfinden zu wollen.

Dieser Wunsch ist nachvollziehbar und verständlich. 


Oft wird hier jedoch die lebenswichtige Funktion von Angst vergessen: Angst will uns schützen und ermöglicht uns, in gefährlichen Situationen blitzschnell reagieren.


Ein Ziel der Therapie ist es daher, dass die Angst Ihr Begleiter wird und Sie nicht mehr einschränkt. Sie erlernen Strategien, Ihre Angst kontrollieren zu können - und nicht umgekehrt, von Ihrer Angst kontrolliert werden. 


Dazu nutze ich Methoden aus der Kognitiven Verhaltenstherapie. Diese sind gut bewährt bei Angststörungen und zeigen eine sehr hohe Wirksamkeit.


Dazu gehören u.a.:


  • Informationsvermittlung zu den Ebenen und Funktionen der Angst
  • Kognitive Techniken, bsp. Gedankenstopp, Kognitive Umstrukturierung
  • Konfrontation mit der Angst (Exposition, Sensibilisierung)
  • Atemübungen und Entspannungstechniken
  • Imaginative Verfahren



Finden wir gemeinsam Ihren persönlichen Weg aus der Angst – damit Sie bald wieder entspannt durchstarten können!