Autismus/AD(H)S

Autismus – Anders denken, fühlen und handeln

Autismus, zu dem auch das Asperger-Syndrom zählt, ist keine Krankheit. Vielmehr kann Autismus als eine neuropsychologische Verschiedenheit des Denkens, des Fühlens und der Wahrnehmung beschrieben werden.

Menschen mit Autismus nehmen ihre Umwelt anders wahr.
Das hat Auswirkungen darauf, wie sich die Person verhält, wie sie kommuniziert und mit anderen Menschen in Beziehung tritt.

In einer Welt, in der „Anders-Sein“ oft als unerwünscht oder störend empfunden wird, ergeben sich für die Betroffenen einige Schwierigkeiten.

 

Woran können Sie erkennen, dass Sie im Autismus-Spektrum sind?

Menschen, die sich innerhalb des Autismus-Spektrums befinden, zeigen folgende Merkmale:

  • Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion
    • Aussagen sehr wörtlich nehmen, Schwierigkeiten, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen
  • Auffälligkeiten in der Kommunikation
    • Deutlich verzögerter Sprachbeginn oder ausbleibende Kommunikation , bis hin zu sehr formeller und auf Perfektion bedachter Sprache
  • Spezielle Interessen und Verhaltensweisen
    • Oft auf eines oder mehrere Themen eingeschränkt, sich wiederholende Verhaltensweisen oder Stereotypen

 

Auf der anderen Seite zeigen Menschen im Autismus-Spektrum oftmals ein verkanntes oder verborgenes Potenzial.

Dazu zählen:

  • unterschiedlichste Begabungen (z.B. Mathematik, Kunst, Programmieren, Elektronik, Musik, etc.)
  • kognitive Leistungen, die weit in den überdurchschnittlichen Bereich reichen können
  • sowie eine außergewöhnliche Art der Problemanalyse und -lösung.

In zwischenmenschlichen Beziehungen zeigen Menschen mit Autismus eine starke Loyalität und einen hohen Gerechtigkeitssinn.

 

Autismus Beratung und Therapie – wie kann ich Sie als Psychologin bestmöglich unterstützen?

Meine psychologische Unterstützung richtet sich ganz nach Ihren Wünschen und Themen. Wir erarbeiten gemeinsam Ziele, die sich an Ihren individuellen Problemen und Schwierigkeiten orientieren.

Aus meiner Erfahrung können Themen u.a. sein:

  • Umgang mit der Diagnose
  • Alltagsbewältigung
  • Therapeutische Förderung
  • Begleitung in Krisensituationen
  • Schwierigkeiten im sozialen/familiären Umfeld
  • Beziehungsprobleme
  • Berufliche Weiterentwicklung
  • Zukunftsplanung


Bei Kindern ist das Einbeziehen der Bezugspersonen und eine begleitende Angehörigenberatung wesentlich. Bei Jugendlichen ist es aus psychologischer Sicht ebenfalls sinnvoll, die Bezugspersonen einzubeziehen (Eltern, Großeltern, Geschwister, LehrerInnen, FreundInnen).


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Aufmerksamkeits-Defizit (ADHS, ADS) - wenn Gedanken und Körper nicht zur Ruhe kommen

Der Begriff „ADHS“ hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung bekommen. Immer mehr Kinder und Jugendliche fallen in der Schule durch Unruhe und Konzentrationsprobleme auf. Oft wird hier die Diagnose „ADHS“ – Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom – gestellt.

Den Betroffenen werden in vielen Fällen Medikamente gegeben, die Abhilfe schaffen und beruhigen sollen.

 

Doch nicht jedes unruhige oder häufig abgelenkte Kind muss gleich ein Aufmerksamkeitsdefizit haben. Manche Kinder sind lebhafter oder haben größere Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren.

Kinder mit ADHS unterscheiden sich jedoch im Ausmaß und der Stärke ihrer Probleme von Kindern ohne ADHS.

Sie fallen auf durch:

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme
  • Impulsives Verhalten
  • Ausgeprägte motorische Unruhe

Weitere Problembereiche sind:

  • Schwierigkeiten bei der Planungs- und Handlungskontrolle
  • Emotionale Schwierigkeiten und Schwankungen (z.B. Wutausbrüche)


Die Probleme zeigen sich vor allem in der Schule, da hier eine höher Anpassung verlangt wird. Dazu kommen massive Probleme im familiären Umfeld und in der Freizeit. 
Lern- und Verhaltensstörungen, Depressionen, Angststörungen und Suchtprobleme können die Folge sein.


Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld schnelle, kompetente und unkomplizierte Unterstützung bekommen!


Woran können Sie erkennen, ob Sie als Jugendlicher oder Erwachsener AD(H)S haben?

 

Im Jugend- und Erwachsenenalter „verschwindet“ das ADHS nicht, wie häufig angenommen. Es verändert lediglich sein Erscheinungsbild.

Betroffene Jugendliche sind meist nicht mehr motorisch unruhig, sondern die Unruhe kehrt sich nach innen. Die Folge ist übermäßige Nervosität (z.B. Wippen mit dem Fuß, etc.) oder eine von Betroffenen spürbare „innere Getriebenheit“.


Auch Erwachsene, die als Kinder und Jugendliche von ADHS betroffen waren, leiden in ca. 50% aller Fälle unter den Folgen dieser Störung.

 

Zeigen sich folgende Schwierigkeiten bei Ihnen?

  • Häufige Zerstreutheit
  • Schwierigkeiten, Dinge und Aktivitäten zu planen
  • Ein schlechtes Zeitgefühl
  • Häufige Stimmungsschwankungen und Nervosität
  • Konflikte mit Arbeitskollegen und viele Jobwechsel
  • Probleme im sozialen und familiären Umfeld

 

Hier kann psychologische Beratung oder Therapie Sie unterstützen.

Diese Schwierigkeiten und Probleme müssen Sie nicht dauerhaft belasten! Gemeinsam finden wir individuelle Lösungen und Wege, damit Sie endlich Ihr Potenzial zeigen und nicht mehr gebremst werden.

Mit Kompetenz und Verständnis unterstütze und begleite ich Sie gerne auf Ihrem Weg!

 

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